Adressbuchschwindel


Achtung: Empfohlenes Vorgehen für Opfer von Adressbuchschwindel:


1. Lassen Sie sich nicht von unberechtigten Rechnungen Mahnungen, Inkassobüro- oder Anwaltsschreiben verrückt machen.
2. Nehmen Sie keinerlei (weiteren) Kontakt mit dem Gegner auf! Jede unbedachte Äußerung kann Ihre Verteidigungschancen zunichte machen.
3. Sammeln Sie sorgfältig alle Unterlagen, d. h. das übersandte Werbefax oder den Werbebrief, eventuelle Sendebelege, eventuelle Rechnungen und jeglichen weiteren Schriftverkehr. Sortieren Sie diese bei größerem Umfang bitte datumsmäßig vor.
4. Holen Sie umgehend eine qualifizierte Beratung bei einem Anwalt Ihres Vertrauens mit Erfahrung im Bereich belästigender Werbesendungen, insbesondere im Bereich des Adresbuchschwindels ein!
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Deutsches Gewerbe- und Industrieregister DGI: Grammatikalische Hochseilartistik am Rande des Betrugs

Auf einen ganz besonders exemplarischen Fall offensichtlich versuchter Täuschung von Werbeadressaten weist die Kanzlei meines Berliner Kollegen Thomas Meier in einem Artikel über das "Deutsche Gewerbe- und Industrieregister" (DGI) hin. Mehr ...

Mittwoch, 2. Mai 2012

OLG München: Verkauf eines Unterlassungsanspruchs durch die Neue Branchenbuch AG sittenwidrig und rechtsmissbräuchlich

Die Neue Branchenbuch AG und ihr äußerst umtriebiger Aktionär und spiritus rector, Herr Oliver Georg Heller, haben ganz offenbar ein weiteres Glanzstück zweifelhaften Geschäftsgebarens an den Tag gelegt. Die nicht nur für irreführende Offertenformulare, sondern neuerdings auch für Zensurdrohungen via Markenrecht gegen blogger und Forenbetreiber berüchtigte Neue Branchenbuch AG ging in letzter Zeit allen Ernstes gegen mindestens einen weiteren Branchenbuchanbieter wegen irreführender Formulargestaltung im gerichtlichen Eilverfahren vor und ließ sich den Unterlassungsanspruch dann auf eigene, nachdrückliche Initiative in einer nach Auffassung des OLG München sittenwidrigen und rechtsmissbräuchlichen Weise ... Mehr ...

Donnerstag, 16. Februar 2012

BGH: Werbung der Neuen Branchenbuch AG nutzte planmäßig und systematisch die Unaufmerksamkeit der Formularempfänger aus

Einem nun veröffentlichten Urteil des Bundesgerichtshofs ist zu entnehmen, dass der I. Zivilsenat eine Entscheidung des Wettbewerbssenats des OLG Frankfurt gebilligt hatte, wonach die seitens der Neuen Branchenbuch AG versandten Eintragungsoffertenformulare in unlauterer Weise über ihren Werbecharakter ... Mehr ...

Freitag, 23. Dezember 2011

LG Düsseldorf: Neue Branchenbuch AG scheitert mit vermeintlichen Unterlassungsansprüchen

Das Landgericht Düsseldorf hat festgestellt, dass die Neue Branchenbuch AG (Frankfurt) (Alleingesellschafter: Oliver Georg Heller) keinen Anspruch gegen den Antispam e.V. auf Unterlassung bestimmter angegriffener kritischer Äußerungen wegen irreführender Adressformulare der Neuen Branchenbuch AG (Frankfurt) unter Nennung des Namens der Neuen Branchenbuch AG im titletag des kritischen Themenstrangs hat.... Mehr ...

Dienstag, 23. August 2011

Tschechien: Gesetzesnovelle bringt Nichtigkeit von Adressbuchschwindelverträgen

In Tschechien hat man offenbar erkannt, dass es mit dem Kuschelkurs gegenüber den Adressbuchschwindlern nicht weiter gehen kann. Man packt sie, wo allein es wirklich schmerzt - beim Geld. Mehr ...

Samstag, 10. Juli 2010

GE-Zentrale: Flucht in die Säumnis in Leipzig und Regensburg

Die für ihre Adressbuchgaunermasche berüchtigte GE-Zentrale Ltd. (Bonn) und ihr Director (Geschäftsführer) Harun Tanomand (Köln) sind offensichtlich mit ihrem Latein am Ende. In zwei vor den Landgerichten Regensburg bzw. Leipzig geführten Verfahren wegen unerbetener Telefaxwerbung flüchteten sie in die Säumnis.... Mehr ...

Montag, 10. Mai 2010

StA Potsdam: Betrugsanklage gegen Hintermann von bundessterberegister.de

Die Adressbuchschwindelmasche funktioniert doch seit Jahren wunderbar, dachte sich offenbar auch der Gebrauchtwagenhändler Stephan M. aus Groß Kreutz (Potsdam-Mittelmark) und schuf mal eben das "Bundessterberegister". Nun steht er wegen besonders schweren Betruges unter Anklage. Mehr ...

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Gewerberegisterzentrale/HR-Datendienst: Gegenschlag gegen Adressbuch-Spammer

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Ein weiterer Adressbuchschwindler mit unverbesserlicher Neigung zum Massenfaxen wurde durch Ermittlungen der Kanzlei Richter Berlin enttarnt. Hinter den auf Werbefaxen auftauchenden Bezeichnungen "HR Datendienst" und "Gewerberegisterzentrale" verbirgt sich offenbar die Betreiberin der Webseite gewerbeverzeichnis-24.com Desiree Kürschner aus Bürstadt.... Mehr ...

Samstag, 25. Juli 2009

GE-Zentrale Ldt.: Niederlage nach Fax-Spamming

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Der GE-Zentrale Ltd. (gewerbeeintrag-zentrale.de) und ihrem Director Tanomand wurde per einstweiliger Verfügung untersagt, weiterhin unerbeten Werbefaxe an einen Mandanten der Kanzlei Richter Berlin aus Wolfen zu richten. Nun gaben sie auf. Mehr ...

Donnerstag, 23. Juli 2009

Zeugenaufruf: Adressbuchgauner-Fax "Gewerbezentrale"

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Die Kanzlei Richter Berlin sucht Zeugen, die Angaben zu den Hintermännern der Werbefaxaussendung "Gewerbezentrale Register für Industrie, Handel und Gewerbe" machen können. Mehr ...

Sonntag, 28. Juni 2009

AG Wiesbaden: Kein Entgeltanspruch nach Anfechtung täuschend aufgemachter Adressengrab-Offerte

Das Amtsgericht Wiesbaden wies eine Klage der DPM Presse- u. Medienverlag GmbH ab, die unter der Geschäftsbezeichnung "Deutsches Gewerbeverzeichnis für Industrie, Handel und Gewerbe" Vertragsangebote in täuschender Aufmachung verschickt. Mehr ...

Mittwoch, 5. November 2008

StA München I: Rückgewinnungshilfeverfahren gegen mutmaßlichen Adressbuchbetrüger Richard Mayerhofer

Die Staatsanwaltschaft München I führt derzeit im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen gewerbsmäßigen Betruges durch rechnungsähnlich gestaltete Schreiben ein Rückgewinnungshilfeverfahren gegen den Geschäftsführer der HKI s.r.o. & Co. KEG Herrn Richard Mayerhofer zugunsten der Opfer ... Mehr ...

Dienstag, 4. November 2008

AG Erding: Unwirksame Vertragslaufzeitklausel in Adressbuch-Bestellformular

Das Amtsgericht Erding entschied in einem Verfahren gegen die DPM Presse- und Medienverlag GmbH, dass durch die Klausel "Datensätze gelten für ein Jahr" keine Vertragslaufzeit von einem Jahr vereinbart ist. Mehr ...

Montag, 3. November 2008

TV-Tipp: 02.06.2008 20:15 RBB-Magazin WAS! zu Adressbuchschwindlern

Die Sendung berichtet über die Machenschaften der Adressbuchgaunerbranche, die mittlerweile bundesweit erheblichen Schaden anrichtet. Mehr... Mehr ...

Donnerstag, 29. Mai 2008

Spiess umgedreht: Spammende Adressbuchgauner erfolgreich auf Unterlassung verklagt

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+++ Adressbuchgauner machen immer weiter +++ Spamfaxe bundesweit für ominöse "Gewerberegisterzentrale" verschickt +++ Gegenschlag erneut erfolgreich +++ Spammer zu Unterlassung und Schadensersatz wegen Rechtsanwaltskosten der Spamabwehr verurteilt +++ Mehr... Mehr ...

Montag, 21. April 2008